Trauersprüche

Trennung kann man Tod wohl nennen
Denn wer weiß
Wohin wir gehen
Tod ist nur ein kurzes Trennen
Auf ein ewiges Wiedersehen
(Joseph von Eichendorff † 26. November 1857)

Das Tröpflein wird das Meer,
wenn es ins Meer gekommen,
die Seele Gott,
wenn sie in Gott ist aufgenommen.
(Angelus Silesius † 9. Juli 1677)

Was das Schicksal schickt, ertrage,
auch im Leben nicht verzage.
Ob in Freude, ob in Trauer;
glaube niemals an die Dauer.
(Theodor Storm † 4. Juli 1888)

Wenn durch einen Menschen
ein wenig mehr Liebe und Güte,
ein wenig mehr Licht und Wahrheit
in der Welt war, dann hat
sein Leben einen Sinn gehabt.
(Marie von Ebner-Eschenbach † 12. März 1916)

Ich schließe meine Augen in der gesegneten Gewissheit,
dass ich einen Lichtstrahl auf der Erde hinterlassen habe.
(Ludwig van Beethoven † 26. März 1827)

Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Sachen,
die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer.
(Michel de Montaigne † 13. September 1592)

Ich glaube, daß wenn der Tod unsere Augen schließt,
wir in einem Lichte stehn, von wlchem unser
Sonnenlicht nur der Schatten ist.
(Arthur Schopenhauer † 21. September 1860)

Latein: Memento homo, quia es ex pulvere et in pulverem reverteris
Deutsch: Mensch, erinnere dich, dass du aus Staub bist und wieder Staub werden wirst.

Das, wodurch alle Wesen verschieden sind, ist das Leben,
das, worin sie alle gleich sind, ist der Tod.
(Yang Chu 300 v. Chr.)

Wenn es etwas gibt, gewaltiger als das Schicksal,
so ist es der Mensch, der es unerschüttert trägt.
(Emanuel Geibel † 6. April 1884)

Seite 6 von 7« Erste...34567